03.05.2023

Micro Habits- oder wie kleine Gewohnheiten dich am Ende zum Ziel führen

Micro Habits- oder wie kleine Gewohnheiten dich am Ende zum Ziel führen

Wie ist der IST Zustand?

Du kennst es sicher auch aus deinem Umfeld "Ich habe jetzt mit Sport angefangen, ich will wieder etwas in Form kommen" oder "Ich habe jetzt mit dem rauchen oder Alkohol aufgehört, ich achte jetzt auf meine Gesundheit". In Wahrheit gibt es Phrasen, die hört man sogar zu bestimmten Zeiten des Jahres häufiger. Aber eine Sache habe alle diese Aussagen gemeinsam, bei den meisten Menschen hört man sie im Laufe ihres Lebens immer wieder. Ich kann dir auch genau sagen, woran das liegt. Sicher nicht an der Motivation der jeweiligen Betroffenen, eher daran, dass diese "Neuen" Gewohnheiten so weit weg vom bisherigem Leben sind, dass diejenigen über die Dauer es einfach nicht mehr schaffen, Diese aufrecht zu erhalten. Entweder ganz oder gar nicht, schwarz oder weiß, dick oder dünn. Normal gibt es heute kaum noch. 

Bevor ich aber eine neue Gewohnheit in meinem Leben integriere muss ich doch erst mal schauen, wo stehe ich überhaupt, wie weit ist mein Ziel entfernt und warum will ich das Ganze überhaupt. Je weiter nämlich das Ziel entfernt ist, desto kleiner muss ich mit der Veränderung anfangen, damit ich es auch so lange wie möglich in meinem Leben halten kann. Bist du z.B. seit 10 Jahren übergewichtig, kannst du nicht von jetzt auf gleich alle bestehenden Muster, die du dir in den letzten 10 Jahren angeeignet hast über Board werfen. Nur noch gesund essen und 6 mal die Woche zu Sport gehen ist das absolut utopisch, wenn es um die Langlebigkeit geht. Sowas ist von Anfang an zum scheitern verurteilt, da der Aufwand täglich so hoch ist, dass eine kleine Unregelmäsigkeit im Alltag dazu führen kann, all die neuen Prinzipien sofort zu vergessen und in alte Muster zu verfallen.

Kleine Ziele und die damit verbundenen Erfolge feiern

Du weißt nun, wo deine Probleme liegen, hast dir ein klares Bild über deine Stärken und Schwächen gemacht und weißt genau, woran du arbeiten möchtest. Jetzt heißt es, mit so wenig "Aufwand" wie möglich neue Muster oder Gewohnheiten in deinem Alltag zu integrieren, z.B. möchtest du mehr Sport in deinem Leben machen. Fang doch einfach mal an, mehr Schritte im Alltag zu machen und ergänze das mit einer Sporteinheit in der Woche. Das sollte für dich erst mal normal werden und in deiner Alltagsplanung manifestiert werden. Nach 3 Monaten solltest du dann reflektieren, wie schwer war es für dich, wie geht es dir damit und kannst du das ganze noch weiter erhöhen oder bist du schon zufrieden. Gehen wir davon aus, du willst gesünder essen. Fang erst mal an, je nachdem wie oft du am Tag ist und wieviel davon gut und wieviel schlecht ist, 1-2 Mahlzeiten in der Woche wirklich gesund und lecker für dich zu kochen. Ich glaube, du verstehst, worauf ich hinaus will. Immer klein anfangen und es im Leben als normal werden lassen. Etwas nicht Aufgrund des Ergebnisses machen, sondern den overaching purpose dahinter erkennen und zu etwas Routiniertem werden lassen. Zurück blicken und schauen, was man geschafft hat und evtl neu evaluieren.

„Neue Gewohnheiten in deinem Leben zu verankern ist ein Marathon und kein Sprint!“

Egal was du in deinem Leben verändern willst, nimm dir Zeit!

Natürlich wäre es geil, wenn wir schon gestern unsere Ziele erreicht hätten, aber bei den wenigstens läuft es so einfach. Wie ich im ersten Absatz schon beschrieben habe kommt es vor allem darauf an, wie lange du schon diesen "schlechten" Gewohnheiten folgst. Schließlich hast du dir genau diese Gewohnheiten angelernt und verinnerlicht, dass es für dich normal ist, du quasi in deinem Alltag kaum darauf achtest. Deshalb braucht es Zeit und Geduld sich genau das wieder abzugewöhnen. Leider ist das genau für viele das Problem, weil erst wenn etwas schon im Argen ist wird sich darum gekümmert, es zu verbessern. Somit gilt vor allem bei deinen alltäglichen Gewohnheiten, Vorsorge ist besser als Nachsicht. Fang früh genug damit an "schlechte" Habits auch als diese wahrzunehmen und daran zu arbeiten, dir diese abzugewöhnen und mit besseren zu ersetzen.

Last but not least- Sei nicht so streng zu dir selber

Kein Mensch ist perfekt und gewisse Laster braucht jeder. Wo kein Richter, da auch kein Henker. Was für dich Laster im Leben sind, sein auch ganz dir überlassen. Wenn jedoch die Laster überwiegen und dein Leben kontrollieren wird dich das über kurz oder lang einholen. Allein das Bewusstsein für "schlechte" Angewohnheiten zu entwickeln und durch kleine neue "gute" Habits auszutauschen kann schon einen riesigen Mehrwert für Gesundheit und Glückseligkeit mit sich bringen. Deswegen fang klein an, aber stetig, sei nicht zu streng zu dir, aber gib nicht auf und vor allem, lass dir Zeit. Dann wirst du auf jedenfall langfristig ein erfüllteres Leben haben.

Bis zum nächsten Artikel- Make yourself proud!

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